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Karin Semelink, Jahrgang 1962,

wächst mit fünf älteren Brüdern im ländlichen Drevenack am Niederrhein auf.

Bereits im Alter von 15 Jahren bricht sie die weiterführende Schule ab und beginnt, gegen den Willen von Vater und Stiefmutter, eine Ausbildung zur Pferdewirtin, die sie 1981 erfolgreich abschließt.

Es folgen Festanstellungen in verantwortlicher Position bei Gestüten und privaten Reitställen. In ihrer beruflichen Laufbahn ist sie für die sehr teuren Turnierpferde ihrer Arbeitgeber verantwortlich. Sie trainiert Pferde bis zur Turnierreife. 1988 absolvierte sie die Prüfung zur Amateurrennreiterin.

Nach 23 Jahren, die sie mit Pferden und Hunden verbringt, widmet sie sich nach dem Tod ihrer Hündin Milla ganz den Hunden. Sie erhält eine Festanstellung bei Dolly Buster als DogSitterin.

Während dieser Zeit  absolviert sie das Studium der Tierverhaltenspsychologie mit Bestnoten. Sie erwirbt weitere Spezialkenntnisse im Bereich der Problemhunde, dem Angstverhalten bei Hunden und der Mensch-/Tierkommunikation. 

Im Alter von 40 Jahren wandert sie nach Portugal aus. Dort betreibt sie bis heute, gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten, das Naturschutzprojekt Quinta Eanna, ein Refugium für kranke, verletzte und traumatisierte Tiere. Besonders wichtig sind ihr Ökologie, nachhaltiger Natur- und Tierschutz, sowie der ethische Umgang mit unseren Nahrungsmitteln. Mehr Infos unter:

http://karin-semelink.spikinet.de/

Peter-J-Lang Portrait - groß

Peter J. Lang, Jahrgang 1953,

studierte in Köln Geschichte und Ethnologie. Er beschäftigt sich intensiv mit Humangeographie sowie den politischen Folgen der Globalisierung. 1995 wanderte er nach Portugal aus, kaufte einen historischen Bauernhof und gründete dort das Naturschutzprojekt Leben, kurz Spikinet genannt. In diesem Projekt bietet er vom Tode bedrohten und misshandelten Hunden, Katzen, Pferden und Schweinen ein artgerechtes Zuhause auf insgesamt 10 Ha Land. Der Bauernhof ist ökologisch als Biotop angelegt und lässt der Natur Raum, sich frei zu entfalten

Im Rahmen der großen Weltwirtschaftskrise 2008 erlebte er hautnah den Niedergang Portugals und die Folgen einer unsozialen, menschenverachtenden EU-Politik. Die sich bereits abzeichnende Spaltung Europas in einen armen Süden und einen reichen Norden, das Erstarken rechts- und linkspopulistischer Parteien in fast allen EU-Ländern, sowie die rigide Flüchtlingspolitik des Nordens bewegen ihn sehr. Er beschäftigt sich bis heute intensiv mit Themen wie Armutsflucht und Bevölkerungswachstum, dem Einsatz von Gentechnik sowie der Privatisierung von Wasser- und Nahrungsressourcen. Mehr Infos unter: http://peter-j-lang.spikinet.de/